Der Gestalt-Ansatz

Was ist der Gestalt-Ansatz?

Der Gestalt-Ansatz wurde in den 40er Jahren von den beiden deutschen Psychoanalytikern Fritz und Lore Perls entwickelt.

 

Hierbei wird der ganze Menschen, mit seiner einzigartigen Lebensgeschichte, seinem Verstand, Gefühl und Körper, sowie seinen sozialen  Beziehungen betrachtet.

 

Der Klient und Berater bzw. Therapeut sind dabei auf einer Ebene, sie sind gleichberechtigt, dies wird im Gespräch und im gegenseitigem respektvollen Umgang spürbar.


Worum geht es?

Es geht darum, den Menschen bewusster für die eigene Wahrnehmung, der "Awareness", zu machen. Ihn dabei zu unterstützen, die eigene subjektive Wahrnehmung zu erforschen, zu strukturieren und evtl. zu verändern.

 

Eigene Kräfte werden dabei mobilisiert, der Mensch wird sich selbst bewusster und erlangt dadurch mehr Eigenverantwortung.

 

Bisher verborgene Ressourcen werden belichtet, entdeckt und belebt.


Wie wird damit gearbeitet?

"Gestalt" ist dabei das "Thema", das offensichtlich ist, das gerade jetzt wichtig ist und wahrgenommen und evtl. verändert werden muss, bevor anderes wichtig werden kann.

Die Gestaltarbeit ist geprägt vom Respekt vor der Einzigartigkeit und Würde des Menschen.

 

Bei der Gestaltarbeit lebt diese vom Moment, so kann die Beratung ein Gespräch sein, eine Interaktion mit Arbeitsmitteln wie z.B. gestalterisches Material, Modellfiguren, Perspektivwechseln oder der Arbeit mit dem "leeren Stuhl".